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Umzug der Mönchsgemeinschaft von Nikon von Nea Skiti in die Kaliva der Heiligen Apostel in der Skiti Xenofontos

(Kommentare: 2)

Blick vom Weg vom Kloster Panteleimonos auf die Skiti Xenofontos; das Kellion von Nikon befindet sich rechts neben dem Kyriakon, zu sehen ist nur die Kuppel seiner Kapelle
Blick vom Weg vom Kloster Panteleimonos auf die Skiti Xenofontos; das Kellion von Nikon befindet sich rechts neben dem Kyriakon, zu sehen ist nur die Kuppel seiner Kapelle. Darüber ein anderes, recht großes Kellion

Wie es sich bei vielen Athosfreunden inzwischen herumgesprochen haben wird, zieht Nikon mit dem größten Teil seiner Mönchsgemeinschaft von Nea Skiti in ein Kellion in die Skiti Xenofontos.

Grund dafür ist, dass die Gemeinschaft inzwischen mehr als zehn Mönche sowie Novizen umfasst und das kleine Kellion in Nea Skiti für alle nicht mehr genügend Platz bietet.

Blick auf das Kellion der Heiligen Apostel
Blick auf das Kellion der Heiligen Apostel

Die Skiti Xenofontos gehört zum Kloster Xenofontos und umfasst neben der Kaliva der Heiligen Apostel (das ist Nikons Mönchsgemeinschaft) noch mehrere andere, verstreut liegende Kellien, in denen 4 weitere Mönche leben. Aus der Skiti Xenofontos stammt auch die Mönchsgemeinschaft, die vor 20 Jahren die Skiti Profitou Eliou wieder besiedelt hat.

Während der größte Teil der Mönchsgemeinschaft einschließlich Eugenios inzwischen bereits in das neue Kellion umgezogen ist, wird Nikon aller Voraussicht spätestens Weihnachten 2016 in die Skiti Xenofontos umziehen. Dann ist der Umzug auch abgeschlossen.

Ursache ist, dass das Kellion zwar bereits restauriert ist, jedoch Nikons eigene, recht große Zelle, neben dem Haupthaus gelegen, neu gebaut wird und noch nicht fertig gestellt ist.

Ansonsten sind die Arbeiten am Kellion weitgehend abgeschlossen und sowohl Kapelle als auch Trapeza sind im Gebrauch.

Blick vom Balkon der Kaliva der Heiligen Apostel auf das Kyriakon
Blick vom Balkon der Kaliva der Heiligen Apostel auf das Kyriakon

Die Kaliva der Heiligen Apostel ist leicht zu finden, da sie genau neben und etwas oberhalb des Kyriakons sowie an der Fahrstraße liegt.

Zu Fuß ist die Skiti Xenofontos vom Kloster Xenofontos auf einer staubigen Straße Richtung Karyai in ca. einer Stunde zu erreichen; kürzer und erheblich steiler ist dagegen eine kleine Fahrstraße, die vom Kloster Panteleimonos herführt.

Wer den Weg vom Hafen des Klosters Xenofontos nicht zu Fuß laufen will oder kann, sollte im neuen Kellion anrufen und wird dann abgeholt.

Wie die beiliegenden Fotos zeigen, ist es ein schöner Ort geworden, der ruhiger sein wird als dies in Nea Skiti der Fall war - abgesehen allerdings von der direkt am Gebäude vorbeiführenden Fahrstraße von Karyai zum Hafen Xenofontos.

Gäste sind - wie bisher - bei Nikon und seinen Mitbrüdern immer willkommen.

Einige Mönche, z.B. Arsenios, sind im alten Kellion in Nea Skiti zurückgeblieben, sodass Pilger und Freunde weiterhin dort übernachten können. Wie uns mitgeteilt wurde, ist Arsenios der neue Gerontas in Nea Skiti.

 

Dieser Bericht hat Gunter Breig Ostern 2016 erstellt, ergänzt um einen Besuch Oktober 2016 von Michael Ringer

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Kommentar von Egelhaaf, Wolfgang |

Vielen Dank für den informativen Bericht. Vor 2 Jahren war ich noch die Osterwoche bei Nikon in Nea Skiti, ohne daß der geplante Umzug angesprochen worden wäre. Skiti Xenofontos und seine schöne Lage kenne ich allerdings von früher.
Viele Grüße Wolfgang

Kommentar von Dr. Norbert Golz |

Nach einem Besuch in 2016 u.a. Skiti Xenofontos plane ich zu zweit den Aufstieg des Berg Athos in 2018.
Hierzu bräuchte ich Hilfe, um es zu planen. An wen kann ich mich als Mitglied dder Athosfreunde wenden ??
Danke im Voraus !!

Antwort von Michael Ringer

Lieber Herr Golz,

alles Wesentliche zum Aufstieg auf den Berg Athos finden Sie auf unserer Webseite unter Aktuelles, dort etwas herunterscrollen und dann finden sie unter Aufstieg auf den Berg Athos - Übernachtung in der Panaghia wieder möglich die Informationen, die Sie brauchen.

Kurz zusammengefasst: Aufstieg von Agia Anna oder Megistis Lavras, von dort aus erreicht man am (frühen) Nachmittag die Panaghia. Übernachtung in der Panaghia (leider sehr verdreckt).

Aufstieg auf den Berg am Nachmittag des ersten Tages oder am nächsten Morgen in aller Frühe. Übernachtung in der Kapelle auf dem Berg - im Vergleich zu früher  - in der Regel nicht mehr möglich, da die Kapelle abgeschlossen wird.

Wenn weitere Informationen benötigt werden, bitte kurze Mitteilung, z.B. an den Vorstand oder den Web-Administrator.